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Das blaue Band als Roter Faden

Cordon bleu

Cordon bleu hier, Cordon bleu da – woher kommt der Dauerbrenner auf der Speisekarte?

Vermutlich steht es auf der Speisekarte im Alder, Hirschen und Bären genauso wie der Krone, Linde oder im Kreuz: Das Cordon bleu zieht auch im Simmental wie ein Roter Faden durch die Gastronomie. Cordon bleu heisst übersetzt «blaues Band». Fast müssig zu erklären, handelt es sich traditionell um ein mit Schinken und Käse gefülltes Schnitzel, meist serviert mit Pommes frites. Bei soviel Französisch fragt es sich, woher es überhaupt kommt – aus Frankreich? Aus der Schweiz? Darüber scheiden sich die Geister. Auch über den Namen. Cordon bleu ist im Französischen eine Metapher für hohe Kochkunst. Das kulinarische Erbe der Schweiz beschreibt die Geschichte des Cordon bleu gleich in drei abenteuerlichen Akten.

 

Was gehört zu einem echten Cordon bleu – wie sieht es mit Variationen aus?

Als Fleisch schreibt die eidgenössische Lebensmittelverordnung Kalbfleisch vor. Schweins-Cordon bleu muss deklariert werden, ist aber offenbar beliebter. Und die Füllung – welcher Käse, welcher Schinken? Würden alle Köchinnen und Köche im Simmental darüber debattieren, ergäben sich zahlreiche Variationen. Das schreit schon fast nach einer Lenker Gastro-Tour zu den Cordon-bleu-Hotspots. Dazu bräuchte man noch nicht mal ein Produkt zu entwickeln. Die Lenker Restaurants und Cordon bleus gibt es schon. Wahrscheinlich kennen Fans bereits alle Adressen. Es wäre alles nur eine Sache der Kommunikation. Vielleicht gibt es bereits Variationen mit Schnitzel und Füllung aus der Region – pure Lenk sozusagen. Oder vielleicht gibt es das Vegi Cordon bleu. Ja, richtig, das Cordon bleu ohne Fleisch. Das Zürcher Tibits bietet es mit Aubergine an. Warum also nicht auch an der Lenk, wo die Städter sich erholen kommen?

 

Muss es unbedingt das Cordon bleu sein – tun das nicht alle?

Um wieder auf das Band-Thema zurückzukommen: Das Cordon bleu verbindet auch das Simmental sozusagen gastronomisch miteinander. Solche existierende Verbindungen sind Gold wert. Ob es das Cordon bleu oder etwas anderes ist: Die Gastronomie gehört zu einer der beliebtesten Attraktionen und wichtigsten Visitenkarten der Region Lenk-Simmental. Essen zählt schliesslich zu den Grundbedürfnissen des Menschen. Man kann sich zwar fragen, ob man wirklich auf das setzen soll, was alle tun. Warum aber nicht aus Bestehendem etwas ausprobieren? Ein besonderer Vorteil eines solchen Ansatzes: Klappt’s nicht, ist nichts verloren. Klappt’s, umso besser und ran an die nächste Lenker Gastro-Tour, zum Beispiel rund um die Rösti.

 

Wo steht Ihr Lieblings-Cordon bleu auf der Speisekarte und wie viel zahlen Sie maximal für eine Variante aus ausschliesslich regionalen Produkten? Haben Sie ein Hausrezept oder mit welcher Speise würden Sie eine Lenker Gastro-Tour zusammenstellen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare, Tipps und Ideen zu diesem und anderen Beiträgen.

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